3ik-Wochenbericht vom 25.03.2022

Von Hans Heimburger

 

Kurze Flashs auf die wirtschaftlichen bzw. Börsen-Highlights der Woche:

Einkaufsmanagerindizes: das Wachstum bleibt vorerst stabil – der Preisdruck nimmt zu

Die Flash-PMIS (PMI = Purchasing Manager Index = Einkaufsmanagerindex) für März deuten darauf hin, dass sich der Krieg in der Ukraine bisher wenig auf das Wachstum in den entwickelten Volkswirtschaften ausgewirkt hat.  Der Eurozone Einkaufsmanagerindex (EMI) wird von S&P Global erstellt und basiert auf Umfragen unter einer repräsentativen Auswahl von 5000 Firmen in der Industrie und im Servicesektor. Industrieumfragen werden in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Österreich, Irland und Griechenland erhoben. Die eingehenden Dienstleistungsdaten stammen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Irland. Die Flash-Indizes basieren auf annähernd 85-90% der monatlichen Umfrage-Rückmeldungen und liefern damit eine detaillierte frühzeitige Schätzung der endgültigen
EMIs.

Aber es gibt einige Warnsignale für die weitere Entwicklung! Die Erwartungen der Unternehmen haben sich verschlechtert, die Lieferengpässe und die Angebotsverknappung nahmen vor allem in Europa auf breiter Front zu.

Der US Composite PMI stieg von 55,9 auf ein Achtmonatshoch von 58,5, was darauf hindeutet, dass sich die Wirtschaft weiterhin schnell vom Omikron-Ausbruch erholt, ohne dass der Krieg in der Ukraine bisher negative Auswirkungen hatte. In der Eurozone und im Vereinigten Königreich gingen die zusammengefassten PMIs leicht zurück. Doch die Rückgänge fielen deutlich geringer aus als befürchtet, so dass beide Indizes weiterhin deutlich über der Marke von 50 Punkten  liegen. Japans PMI stieg ebenfalls an, da die Virusbeschränkungen ab Mitte März aufgehoben wurden, aber sein Niveau bleibt relativ niedrig.

Die Aufschlüsselung nach Sektoren zeigt, dass der Dienstleistungssektor in den entwickelten Volkswirtschaften insgesamt relativ gut lief, da die Verbraucher nach den virusbedingten Einschränkungen seit Dezember  zu Freizeitaktivitäten zurückkehrten. Die Alarmsignale für die zukünftige Entwicklung verdichten sich vor allem in Europa, wo der Index der zukünftigen Produktion (Composite Future Output Indices) den zweitstärksten monatlichen Rückgang aller Zeiten verzeichnen musste.

Schließlich gab es auch keine Anzeichen für ein Nachlassen des Preisdrucks. In allen vier großen fortgeschrittenen Volkswirtschaften stiegen die Inputpreisindizes auf noch höhere Niveaus und die Erzeugerpreisindizes stiegen entweder weiter oder blieben
extrem hoch.  Dies und die bisher begrenzten Auswirkungen des Krieges auf die Wirtschaftstätigkeit  in denentwickelten Ländern dürfte die Zentralbanken dazu ermutigen, ihre Pläne zur Straffung der Geldpolitik fortzusetzen.

 

Die Inflationsängste treiben die Fed vor sich her

Insider berichten, dass Fed-Chairman Jerome Powell seiner Ehefrau Ellissa verboten hat, das Wort „transitory (vorrübergehend)“ in seiner Gegenwart zu gebrauchen. Der Schock der letztjährigen Fehleinschätzung bezüglich der Inflation und die Rasanz des Preisauftriebs beherrschen die Äußerungen der Fed Altvorderen. Nur eine Woche nach der Pressekonferenz im Anschluss an das März-Meeting der Fed  legte Powell und andere führende Vertreter der amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) verbal nach und vermittelten den Eindruck, dass die Währungshüter das Gaspedal der Zinserhöhungen stärker als eh schon erwartet durchdrücken werden. Dies erhöht auch den Druck auf die Europäische Zentralbank nicht zu lange mit der (überfälligen) Zinserhöhung zu warten. Die Anleiherenditen dokumentieren die Sicht der Märkte, wie die folgende Grafik deutlich unterstreicht.

 

 

Die aktuelle Entwicklung unserer Fonds

 

 

Die 3ik-Strategiefonds im Vergleich seit 01.04.2020

 

Kurzüberblick über die wichtigsten Märkte:

Vorwoche
VeränderungenKurse 25.03.- 17:30h
DAX:14.452-0,95%14.315
Euro Stoxx 50:3.916-1,15%3.871
S&P 500:4.439+1,82%4.520
Nikkei 225:26.827+4,93%28.150  (Schluss heute)
Shanghai Composite:3.251-1,20%3.212 (Schluss heute)
 Veränderung zum Freitag der Vorwoche

Rendite 10 jährige Bundesanleihen:

+0,5665% p.a.

Volatilitätsindex (CBOE Volatility Index)

Die Volatilität (CBOE Volatility Index) schwankte diese Woche zwischen 20,98 und 23,95 Punkten.

Was wir für Sie getan haben…

3ik-Strategiefonds I: Aktienfonds 42,8%; Mischfonds 10,0%; Wandelanleihen 0,0%; Rentenfonds 8,7%; Renten Kurz 22,1% Cash 16,4%

3ik-Strategiefonds II: in der zweiten Wochenhälfte wieder Absicherungen aufgebaut.

3ik-Strategiefonds III: Aktienfonds 82,9%; Mischfonds 5,9%; Wandelanleihen 0,0%; Rentenfonds 0%; Renten Kurz 0%; Cash 11,2%

3ik-Strategiefonds I – geringe Schwankungen – Ausschüttung per 16.11. 2021 = 2,15 Euro

Link zum tagesaktuellen FactSheet des 3ik-Strategiefonds I: >> FactSheet

Wertentwicklung seit 1.1.2022 YtDWertentwicklung 1 JahrVolatilität 1 JahrMax. Drawdown 1 JahrAnteilswert per 24.03.2022
-4,38%
+1,63%+ 4,95%-7,25%101,49 Euro

 

3ik-Strategiefonds II – mäßige Schwankungen – Ausschüttung per 16.11.2021 = 2,70 Euro

Link zum tagesaktuellen FactSheet des 3ik-Strategiefonds II: >> FactSheet

Wertentwicklung seit 1.1.2022 YtDWertentwicklung 1 JahrVolatilität 1 JahrMax. Drawdown 1 JahrAnteilswert per 24.03.2022
-5,85%122,37 Euro

 

3ik-Strategiefonds III – langfristig hoher Wertzuwachs – Ausschüttung per 16.11.2021 = 4,20 Euro

Link zum tagesaktuellen FactSheet des 3ik-Strategiefonds III: >> FactSheet

Wertentwicklung seit 1.1.2022YtDWertentwicklung 1 JahrVolatilität 1 JahrMax. Drawdown 1 JahrAnteilswert per 24.03.2022
-8,33%+0,93%+8,63% -12,78 %126,63 Euro

Die 3ik-Strategiefonds seit 01.01.2019

Details liefern Ihnen die tagesaktuellen FactSheets. Links siehe am Fuß dieses 3ik-Wochenberichtes.

Ausblick

Die deutlich gestiegenen Renditen an den Anleihemärkten könnten zur Belastung für die Aktienmärkte werden.

Steuergünstig: die 3ik – Versicherungen

Die folgenden Angaben sind für die Anleger, die die 3ik-Strategiefonds im Rechtsrahmen einer lebenslang steuerbegünstigten „Private-Insuring“ – Police nutzen. Dies sind:

WFLifeCycleVersicherung bei der Ergo Life S.A.

Diese Police ist seit dem 1.7.2009 verfügbar. Das dreigeteilte Investmentkonzept wird dort im Rahmen von drei internen Fonds umgesetzt. Die Anteilswerte für die internen Fonds des Versicherungsvermögen, deren Wertermittlung am 1.7.2009 mit dem Wert 100,00 begann, sind wie folgt:

VersicherungAnteilswerte (Stichtag 24.03.2022)
WFLifeCycle I:107,86 €
WFLifeCycle II:149,51 €
WFLifeCycle III:170,83 €

VIP ValorLife Versicherungen (jetzt: Youplus)

Für die Kunden, die eine Police bei der ValorLife Versicherung besitzen, gilt ebenfalls: Die internen Fonds, die für die VIP ValorLife 99 D Policen geführt werden, sind seit Anfang 2012 genauso zusammengesetzt wie die oben beschriebenen 3ik-Strategiefonds. Die Wertentwicklung dieser Policen folgt damit der Wertentwicklung der 3ik-Strategiefonds.

Autor des 3ik-Wochenberichtes:

Hans-Heimburger-CIO-3ik-strategiefondsHans Heimburger CIO

Gies & Heimburger – Die Vermögensverwalter
Tel.: 07633 – 91 14 13
h.heimburger@guh-vermoegen.de
www.3ik-strategiefonds.de

Links zu den tagesaktuellen FactSheets:

3ik-strategiefonds-1-wkn-a1h44g-isin-de000a1h44g83ik-Strategiefonds-II-wkn-a1h44j-isin-de000a1h44j23ik-Strategiefonds-III-wkn-a1h44l-isin-de000a1h44l8
3ik-Strategiefonds I
geringe Schwankungen
3ik-Strategiefonds II
mäßige Schwankungen
3ik-Strategiefonds III
langfristig hoher Wertzuwachs
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