Zum Weltspartag – Aktien auch für Sparer geeignet

Von Hans Heimburger

Am 30. Oktober ist es wieder soweit, der Weltspartag steht an. Der BVI hat zu diesem Anlass im Rahmen der Serie „Finanzwissen für alle“ einen Beitrag veröffentlicht, der die Situation der deutschen Sparer schildert und andererseits aber auch eine Lanze dafür bricht, warum Sparer Aktien brauchen.

Weltspartag: Warum Sparer Aktien brauchen

Frankfurt, 23. Oktober 2019. Am 30. Oktober jährt sich der Weltspartag zum 95. Mal. Trotz Negativzinsen hält die Mehrheit der Deutschen den Weltspartag für eine gute Idee, den Spargedanken zu fördern. Das zeigt eine repräsentative Befragung der Union Investment. Tatsächlich erinnert er die Deutschen an eine wichtige Tugend: das Sparen. Bundesbürger legten in den vergangenen Jahren durchschnittlich 10,4 Prozent ihres verfügbaren Ein-kommens beiseite. Insgesamt parken die Bundesbürger aktuell 2,3 Billionen Euro bei Banken auf Tages- und Festgeldkonten sowie auf Sparbüchern. Aber statt reicher zu werden, sparen sich die Deutschen arm. Die Inflation frisst die Zinserträge auf. Der Anleger ist daher gut beraten, den Weltspartag zum Anlass zu nehmen, gemeinsam mit einem Bankberater seine aktuelle Finanzsituation zu überprüfen. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Bankeinlagen sind sicherlich wichtig. Aber bei einem mittel- bis längerfristigen Anlagehorizont sollten Sparer über Alternativen wie Aktien oder Aktienfonds nachdenken. Aktionäre und auch Anleger in Aktienfonds profitieren vom Wachstum der Unternehmen. Über die Dividenden nehmen Anleger zusätzlich am Erfolg eines Unternehmens teil. Es ist ein gängiges Vorurteil, dass Aktienanlagen eine laufende Beobachtung von Nachrichten zur Volkswirtschaft und Unternehmen voraussetzen. Sparer können das vielmehr Fondsmanagern überlassen und sich zurücklehnen.

Häufig werden Aktieninvestments von Sparern wegen der Angst vor möglichen Kursschwankungen gemieden. Gerade in der Altersvorsorge ist aber die Angst vor hohen Verlusten unberechtigt. Denn das Verlustrisiko bei Aktien tendiert über lange Zeiträume gegen Null.

Ein Anlageberater und auch wir als Vermögensverwalter können dem Sparer dabei helfen, eine für ihn geeignete Quote von Aktien und Aktienfonds auf Basis seiner Risikobereitschaft festzulegen. Wichtig ist, dass der Sparer das am Aktienmarkt investierte Geld länger entbehren kann, um Kursschwankungen im Depot problemlos aussitzen zu können.

 

 

 

 

Zum Weltspartag – Aktien auch für Sparer geeignet

Von Hans Heimburger

Am 30. Oktober ist es wieder soweit, der Weltspartag steht an. Der BVI hat zu diesem Anlass im Rahmen der Serie „Finanzwissen für alle“ einen Beitrag veröffentlicht, der die Situation der deutschen Sparer schildert und andererseits aber auch eine Lanze dafür bricht, warum Sparer Aktien brauchen.

Weltspartag: Warum Sparer Aktien brauchen

Frankfurt, 23. Oktober 2019. Am 30. Oktober jährt sich der Weltspartag zum 95. Mal. Trotz Negativzinsen hält die Mehrheit der Deutschen den Weltspartag für eine gute Idee, den Spargedanken zu fördern. Das zeigt eine repräsentative Befragung der Union Investment. Tatsächlich erinnert er die Deutschen an eine wichtige Tugend: das Sparen. Bundesbürger legten in den vergangenen Jahren durchschnittlich 10,4 Prozent ihres verfügbaren Ein-kommens beiseite. Insgesamt parken die Bundesbürger aktuell 2,3 Billionen Euro bei Banken auf Tages- und Festgeldkonten sowie auf Sparbüchern. Aber statt reicher zu werden, sparen sich die Deutschen arm. Die Inflation frisst die Zinserträge auf. Der Anleger ist daher gut beraten, den Weltspartag zum Anlass zu nehmen, gemeinsam mit einem Bankberater seine aktuelle Finanzsituation zu überprüfen. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Bankeinlagen sind sicherlich wichtig. Aber bei einem mittel- bis längerfristigen Anlagehorizont sollten Sparer über Alternativen wie Aktien oder Aktienfonds nachdenken. Aktionäre und auch Anleger in Aktienfonds profitieren vom Wachstum der Unternehmen. Über die Dividenden nehmen Anleger zusätzlich am Erfolg eines Unternehmens teil. Es ist ein gängiges Vorurteil, dass Aktienanlagen eine laufende Beobachtung von Nachrichten zur Volkswirtschaft und Unternehmen voraussetzen. Sparer können das vielmehr Fondsmanagern überlassen und sich zurücklehnen.

Häufig werden Aktieninvestments von Sparern wegen der Angst vor möglichen Kursschwankungen gemieden. Gerade in der Altersvorsorge ist aber die Angst vor hohen Verlusten unberechtigt. Denn das Verlustrisiko bei Aktien tendiert über lange Zeiträume gegen Null.

Ein Anlageberater und auch wir als Vermögensverwalter können dem Sparer dabei helfen, eine für ihn geeignete Quote von Aktien und Aktienfonds auf Basis seiner Risikobereitschaft festzulegen. Wichtig ist, dass der Sparer das am Aktienmarkt investierte Geld länger entbehren kann, um Kursschwankungen im Depot problemlos aussitzen zu können.